Fasching – Fluch oder Segen?



Die Kölner sind schon ein Volk für sich. Wer jemals mit einem Kölner zu tun hatte oder gar dort gewohnt hat, wird schnell merken, dass man inder Rhein-Metropole etwas anders tickt als im Rest von Deutschland. Die kölsche Frohnatur ist keine Legende, es gibt sie wirklich und das nicht selten. Vor allem wenn es im Februar darum geht, die 5. Jahreszeit zu feiern, sind die Kölner immer gut dabei. Es geht um Fasching, doch diese Zeit hat definitiv nicht nur Vorteile, ähnlich wie auch das Oktoberfest in München. gibt es in allen Größen, Farben und Formen. Mittlereile haben sich so viele Shops genau auf diese Kostüme spezialisiert und machen damit vor allem kurz vor Februar ein riesiges Geschäft.

Doch man muss auch davor warnen, sich während Fasching in Köln aufzuhalten. Überall laufen maßlos Betrunkene herum, randalieren, pöbeln Passanten an und vergessen ihre gute Erziehung, insofern sie diese in jungen Jahren genießen durften. Fasching ist ein Mythos. Vielen Leuten mag die Art zu feiern gut gefallen, doch der Großteil der Beteiligten findet die gespielte Musik und alles drum herum für das komplette Jahr lächerlich oder unnötig, doch dann wenn Fasching ist trinkt man sich einen extremen Pegel an, ab dem man auch ohne Musik und Kostüme die Party seines Lebens feiern würde. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass an Fasching eigentlich nichts auszusetzen ist, allerdings sollte man seine eigene Grenze was Alkohol angeht genau kennen, um nicht zu sehr über die Strenge zu schlagen.

Es geht dabei nicht nur um das eigene körperliche Wohl, denn viele setzen sich z.B. alkoholisiert ans Steuer und gefährden damit sich selbst aber vor allemauch andere. Auch passt man nicht mehr so gut auf seine Wertsachen auf. Fasching ist ein Paradies für alle Taschendiebe, die ebenso wie die Alkohol-Verkäufer in diesen Tagen den Umsatz des Jahres machen. Beim Oktoberfest sieht das ganze sehr ähnlich aus, allerdings sind hier die Kostüme nicht unterschiedlich sondern überwiegend gleich, nämlich in bayrischer Tracht.

Für die Bayern eine Lebenseinstellung ist es für viele „Ausländer“ nur ein schlechtes Kostüm, welches sich aber auf der ganzen Welt einen Namen gemacht hat. Wenn man beispielsweise einen durchschnittlichen Amerikaner nach einem typischen Deutschen fragen wird, wird dieser einem aller Voraussicht nach einen dickeren Herren in Tracht mit einem Bier und Weißwurst in der Hand beschreiben. Dabei ist die typische bayrische Tracht und Kultur alles andere als allgemeingültig für Deutschland.

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