Männer und Mode

Dass Frauen verrückt nach Mode sind ist ein offenes Geheimnis, doch auch heute hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, dass Männer und Mode nicht wirklich gut zusammenpassen. Wer sich in den Fußgängerzonen aber mal etwas genauer umsieht wird schnell merken, dass auch viele Vertreter des starken Geschlechts immer mehr auf ihr Äußeres und auf ihre Kleidung achten. Doch vor allem in der Welt der Designer gibt es vermutlich sogar mehr Männer als Frauen, die mit ihren Marken weltberühmt geworden sind.

Ein Beispiel hierfür ist Giorgio Armani, der mittlerweile zwar schon 80 Jahre alt ist, aber noch immer den Riecher für die Mode hat, die heutzutage auch bei der jüngeren Generation angesagt ist. Den Durchbruch schaffte der Italiener bereits 1975 mit der Eröffnung seines ersten Modehauses. Bis heute steht Armani unangefochten für eines der edelsten Labels in der Männermode. Wer beispielsweise einen seiner Anzüge trägt macht auch seinem Umfeld klar, dass man einen guten Geschmack in Sachen Mode hat. Doch nicht nur bei Kleidung werden die Herren der Schöpfung oft unterschätzt. Auch wenn es um Lifestyle-Produkte wie bspw. die der Firma Bluelounge geht haben die Männer oft ein gutes Gespür für die neusten Trends. In Sachen Mode werden die Vorurteile der Frauen aber wohl nie enden.

Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Mehrheit der Männer tatsächlich nicht viel für dieses Thema übrig hat, was aber keinesfalls dazu führen sollte, dass alle Herren über einen Kamm geschert werden müssen. Oftmals haben sie auch einfach nicht die Möglichkeit, sich so zu kleiden wie sie es am liebsten tun würden. Das kann unter anderem finanzielle Gründe haben, denn einen Anzug von Armani kann sich wahrlich nicht jeder leisten, doch auch mit einem kleineren Geldbeutel kann man sich voll im Trend bewegen, man muss nur aufmerksam die Entwicklung der Mode verfolgen, denn es gibt kaum einen Lifestyle-Bereich, der sich schneller entwickelt.

Was heute modern ist kann in zwei Monaten schon wieder völlig in Vergessenheit geraten sein. Ein weiterer Punkt, der es den Männern schwierig macht, ist die Auswahl in den jeweiligen Geschäften. Wer sich heute in einer größeren Stadt aufhält wird in der Fußgängerzone schnell merken, wo die Läden ihre Prioritäten setzen. Alleine dass Marken wie H&M, die eigentlich Mode für beide Geschlechter anbieten, in einer Stadt 4 Geschäfte haben, die nur Frauenmode haben, während es nur ein Geschäft gibt, dass auch eine Abteilung für Männer hat, sagt alles. Sollte die Entwicklung aber so voranschreiten wie in den letzten Jahren werden auch die Männer in Zukunft immer mehr Auswahl zur Verfügung haben.

Auch interessant...

Fasching – Fluch oder Segen?

Die Y-Figur

Das Brautkleid - Das wichtigste für die meisten Frauen

Damenmode große Größen

New Era – die schönsten Caps modisch kombinieren

Moderegeln für den Mann von Heute